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DAS EDITORIAL

 

Liebe Freunde und Mitglieder des Netzwerks Archiv der Zukunft,

nun gibt es nach dem Untergang unserer alten Homepage, die zum Schluss durchschossen und missbraucht worden war, eine neue. Sie ist zunächst ganz auf den Kongress am ersten Märzwochenende ausgerichtet und noch unvollkommen. Von nun an geht es mit ihr weiter.
Das Archiv der Zukunft ist im Umbruch. Variationen von Bruch markieren unsere Geschichte.

Es begann mit dem erfreulichen Aufbruch in den Jahren nach der großen Pisa-Irritation. Das Netzwerk wurde gegründet um zu zeigen, dass auch in Deutschland „Schulen, die gelingen“ möglich sind, um die Erneuerer und Reformer untereinander zu verbinden und um ihnen in der Gesellschaft Resonanz zu verschaffen.
Ein Auslöser für die Gründung war die enorme Resonanz auf den Film „Treibhäuser der Zukunft“. Es folgten große Kongresse, Wochenenden „Theater träumt Schule“ in den Münchner Kammerspielen und im Theater Freiburg. Aber die Aufbruchsstimmung kühlte ab. Die eine zeitlang greifbar gewordenen ungewöhnlichen Bündnisse für die Erneuerung der Schulen und anderer Bildungseinrichtungen verloren wieder an Kraft. Der Einbruch vieler Hoffnungen und Reformbemühungen folgte. Andere Kräfte gewannen die Oberhand.

Trotz mancher Reform und vieler Bildungsdebatten, was ist eigentlich passiert, dass sich bei Schülerinnen und Schülern ebenso wie bei Studierenden das Wort „Bulimielernen“ als Selbstbeschreibung durchgesetzt hat? Das liegt nicht nur an den Schulen und Hochschulen, sondern vor allem an den gesellschaftlichen Kraftfeldern, denen sie ausgesetzt sind. Statt der Individualisierung des Lernens im dem Sinn, dass alle verschieden sind und jeweils auf ihre Weise lernen, haben wir ein Individualisierung als Vereinzelung. Viele werden zu Betriebswirtschaftlern ihrer selbst. Die meisten Jugendlichen haben nur noch ein Hauptfach: Durchkommen. Irgendwie durchkommen. Das leitende Interesse auch vieler Studierender zielt auf Noten, Klausuren und andere Prüfungen. Wie schnell das meiste danach wieder vergessen wird, scheint keinen zu interessieren. Auf das forcierte Bewerten und Verwerten folgt schließlich das große Entwerten.

Wollen wir so leben, lernen oder lehren?

Das ist eines der Themen hinter den Themen des Kongresses und wird es später auch hier auf der Homepage sein. Wie ein Korallenriff soll sie wachsen in einer Zeit, für die das Absterben der schönen und überaus lebendigen Korallenriffe zum Symbol zu werden droht.

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